KI-unterstützte Weiterentwicklung von Kitodo (Stefan Weil, UB Mannheim)
Welche Chancen bietet der Einsatz von KI für Open-Source-Projekte? Von Kosten- und Zeitersparnis in der Entwicklung bis zur Erstellung von Dokumentationen und neuen Sprachversionen – Stefan Weil berichtet über seine Experimente mit KI-Assistenten und Kitodo.
Neues aus dem Hessischen Landesarchiv (Nils Reichert, Hessisches Landesarchiv)
Für das Hessische Landesarchiv gab es 2026 drei große Neuerungen in Kitodo: 1. Anbindung an eine PostgreSQL-Datenbank und damit Etablierung von flexiblen Workflows, 2. Einführung von Nextcloud statt SMB für Dateiuploads intern und extern und 3. Einsatz von authentik statt eigenem LDAP für zentrales User- und Rechte-Management zwischen Kitodo und Nextcloud.
Metadaten im Wandel: Konzepte und Umsetzung von Metadaten-Updates am Beispiel der digitalen Sammlung der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt (Matthias Boenig, ULB Sachsen-Anhalt)
Mit der neuesten Kitodo-Version ist die Aktualisierung der Metadaten eines einzelnen Vorgangs grundsätzlich einfach möglich. Doch wie verhält es sich bei einer größeren Datenmenge? Der manuelle Abgleich zwischen den Metadaten aus dem bibliothekarischen Nachweissystem und den in Kitodo gespeicherten Daten setzt voraus, dass der betreffende Vorgang im laufenden Kitodo-System vorhanden ist. Anhand des Bestandes der Digitalen Sammlungen der Universitäts- und Landesbibliothek Sachsen-Anhalt soll gezeigt werden, wie Metadaten aus verschiedenen Quellen im Rahmen eines Metadaten-Updateworkflows effizient gepflegt und weiterentwickelt werden können.
StabiV – Ein Open-Source-Werkzeug zur Automatisierten, Massenweisen Qualitätskontrolle von Digitalisaten der Staatsbibliothek zu Berlin, Stiftung Preußischer Kulturbesitz (Achim Hatzius, SBB SPK Berlin & Thomas Low, knopflogik)
Um Digitalisate z.B. im Rahmen von Datenlieferungen von Dienstleistern oder Partnerinstitutionen im Rahmen von Massendigitalisierungen automatisiert und transparent validieren zu können, wurde das Kommandozeilenwerkzeug „StabiV“ entwickelt. In Anlehnung an die Funktion „Bilder validieren“ aus Kitodo.Production 3.9+ ermöglicht das Tool, die Metadaten von Digitalisaten mithilfe der etablierten Prüfwerkzeuge JHove und ExifTool zu validieren. Die Ergebnisse werden anschließend in einer konfigurierbaren CSV- bzw. Excel-Datei ausgegeben.
Kitodo Einführung an der Universitätsbibliothek Freiburg (Daniel Opitz, UB Freiburg)
Daniel Opitz gibt uns einen kleine Einblick über den Stand der Kitodo-Einfürung an der UB Freiburg.
In diesem Block liegt der Schwerpunkt auf Kitodo.Presentation. Kolleg:innen aus den unterschiedlichsten Institutionen zeigen uns, wie sie die Software einsetzen. Im Anschluss ist Zeit für eine kurze Diskussion vorgesehen.
Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: Hamburgs Digitale Sammlungen in Zahlen (Michael Kubina, SUB Hamburg)
Eine kurze Zahlenreise durch die Digitalen Sammlungen der Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg: Wann fingen wir mit Kitodo.Presentation an und wo stehen wir heute? Wieviele Personen und Institutionen sind daran beteiligt? Wieviele Menschen erreichen wir und welche Resourcen braucht es dafür? Diese und weitere Zahlen sollen zeigen, was hinter den Hamburger Digitalisierungsportalen steckt.
SLUB Dresden (Christof Rodejohann, SLUB Dresden)
Der Vortrag wird am Beispiel des aktuell im Aufbau befindlichen neuen Quellenportals der SLUB Dresden den Einsatz von Kitodo.Presentation v7 vorstellen. Das konsolidierte Quellenportal wird die bisher eigenständigen Portale der Digitalen Sammlungen der SLUB, des Sächsischen Landesdigitalisierungsprogramms sowie der SLUB-Mediathek in eine gemeinsame Instanz zusammenführen. Dabei sollen sowohl die individuellen Sichten auf die Bestände erhalten bleiben, als auch übergreifende Funktionen etwa zur Recherche oder für die Datenschnittstellen angeboten werden. Dazu werden Funktionalitäten von Kitodo.Presentation (Sammlungsmanagement, Viewer, Strukturnavigation, …) kombiniert mit ergänzenden TYPO3-Extensions wie der Suchtechnologie „Find“. Der Vortrag wird auf die technische Architektur eingehen, ausgewählte Aspekte der Integration näher beleuchten und mit einer kleinen Live-Demo abschließen.
Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek (Olaf Guercke, GWLB)
Die Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek hat ihren Digitalen Sammlungen mit Unterstützung von Zeutschel in den letzten Monaten einen Upgrade gegönnt. Olaf Guercke zeigt in einem kurzen Vortrag, was dabei herausgekommen ist. Was konnte mit Kitodo.Presentation erreicht werden, was sollte in Zukunft noch verbessert werden? Wie können wir in der Community die Entwicklung von Kitodo.Presenation wirksam unterstützen?
Einsatz von Kitodo Presentation an der ULB Darmstadt (Gerald Jagusch & Teresa Schliemann, ULB Dadrmstadt)
Die Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt setzt – unterstützt von Effective Webwork - Kitodo Presentation als „TUdigit“ zur Präsentation seiner digitalen historischen Sammlungen ein. Ausgehend vom Vorgängersystem dwork schildern wir kurz Vorgeschichte und aktuellen Einsatz bei uns. Daraus ergeben sich auch Probleme und Lösungen, sowie Anforderungen und Wünsche, die wir vorstellen.
Kreisarchiv Esslingen (Vanessa Schach, Kreisarchiv Esslingen)
Vanessa Schach vom Kreisarchiv Esslingen gibt uns einen kurzen Einblick, wie Kitodo.Presetation im Kreisarchiv zum Einsatz kommt.
DFG-Projekt „Entwicklung von Werkzeugen zur rechtssicheren Präsentation multimedialer Objekte mit Kitodo.Presentation" (N.N.)
Das Projektteam des DFG-Projekts „Entwicklung von Werkzeugen zur rechtssicheren Präsentation multimedialer Objekte mit Kitodo.Presentation“ an der SUB Hamburg, UB Mannheim und SLUB Dresden präsentiert den aktuellen Stand des Projekts.
Ausstellen - Entdecken - Mitforschen: Kitodo.Presentation in der Schleswig-Holsteinischen Landesbibliothek (Volker Cirsovius, SHLB)
Die Schleswig-Holsteinische Landesbibliothek hat seit 2021 Kitodo.Production und Kitodo.Presentation im Einsatz. Da aufgrund der sehr knappen Personal- und Haushaltslage Retrodigitalisierungsmaßnahmen nur in sehr geringem Maße möglich sind, wurde gemeinsam mit der effective WEBWORK GmbH (Hosting und Support) das Grundkonzept entwickelt, mit Hilfe von "Kacheln" kleinere Sammlungen aus den unterschiedlichen Bestandsgruppen der SHLB zu präsentieren (https://digibib.schleswig-holstein.de/) Versuchsweise wurden darüber hinaus Sammlungen mit musealem Charakter (z.B. Graphiken), die bereits im LIDO-Format im digiCult-Portal erschlossen sind, mittels IIIF in Kitodo.Presentation ausgespielt. Im Rahmen des Digitalisierungsprogramms 4.0 des Landes Schleswig-Holstein wird aktuell ein Citizen Science-Modul als Erweiterung des Digitalisate-Portals entwickelt, über das die interessierte Nutzende Transkriptionen und Metadaten zu digitalisierten Objekten erstellen können. Geplant ist, die Daten in den Erschließungsworkflow der SHLB einfließen und im Digitalisate-Portal anzeigen zu lassen. Es handelt sich um ein Vorprojekt, das Ende 2026 abgeschlossen sein soll.
Bericht Entwicklungsfonds-Projekte (Thomas Low, knopflogik)
knopflogik hat im vergangenen Jahr mehrere Projekte des Kitodo Entwicklungsfonds umgesetzt. Thomas Low stellt diese kurz vor.
Migration Kitodo 2 zu Kitodo 4 / Zeitungsdigitalisierung Kitodo 4 (Maria Federbusch, SBB SPK Berlin)
Die AG Workflow Digitale Bibliothek der Staatsbibliothek Berlin stellt ihre Konzepte, Vorbereitungen und Tests zur Migration aller mit Kitodo 2 bearbeiteten Daten zu Kitodo 4 vor und gibt Einblick in den realisierten Umstieg der Zeitungsdigitalisierung in Kitodo 4 .
Wir laden Sie herzlich dazu ein, kurze Vorträge in Form von Lightning Talks einzureichen. Dies ist auch ganz spontan am Donnerstag noch möglich.
Location folgt in Kürze.
Hier gibt es Raum für Ihre Themen! Bringen Sie für das Barcamp gerne Ihre Fragen und Ideen mit und schlagen Sie vor Ort ein Thema vor, zu dem sich eine Gruppe von Kolleg*innen zusammenfinden und untereinander austauschen kann.