Workflowmanagement für die Digitalisierung

Kitodo.Production ist das Workflowmanagementmodul der Kitodo-Suite. Es unterstützt den Digitalisierungsprozess von verschiedenen Materialarten wie Drucken, Periodika, Handschriften, Noten und Musikalien, Einblattmedien und Dokumentennachlässen.

Kitodo.Production ist als Webapplikation in Java programmiert und kann plattform- und ortsunabhängig über einen herkömmlichen Webbrowser bedient werden. Sie beinhaltet alle Funktionen zur Begleitung des Digitalisierungsprozesses bis zur Veröffentlichung des fertigen Digitalisats.

Einen Überblick über alle Funktionen haben wir in einer Feature-Liste zusammengestellt.

Quellcode auf Github
Aktuelles Release Kitodo.Production 3.1.0

Einen Zugang zu unserem Demo-Server erhalten Sie auf Anfrage über unsere Geschäftsstelle.

Anwender

Folgende Bibliotheken und Archive nutzen Kitodo.Production für das Workflow-Management der Digitalisierung:

Module

Die Software besteht aus folgenden Modulen:

  • Kitodo.Core bildet das Fundament für die anderen Komponenten und stellt zugleich so grundlegende Funktionen wie die Dateibehandlung bereit.
  • Mit Kitodo.Meta und Kitodo.Flow enthalten den Editor zur Erfassung der Struktur- und Metadaten sowie die gesamte Verfahrens- und Projektsteuerung. Über das Modul Kitodo.Flow erfolgt das Projekt-Controlling in Form umfangreicher Statistikauswertungen von laufenden und abgeschlossenen Digitalisierungsprojekten.
  • Kitodo.Producer gewährleistet die Anbindung der Scan-Hardware sowie die Zugriffsteuerung für die Vorgangsverzeichnisse und unterstützt somit die Zuordnung der Images zu den Vorgängen. Dabei sind verschiedene, auch netzbasierte Zugriffsarten wie Samba oder NFS möglich.

Weiterentwicklung

Kitodo.Production wird unter Mitwirkung der Bibliotheken, Archive und Dienstleister in der Community kontinuierlich weiterentwickelt.

2017-2019 fand mit einer Förderung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) ein umfassendes, von einem Konsortium mehrerer Mitglieder getragenes Projekt zur Aktualisierung, Modularisierung und Erweiterung des Moduls statt. Ein Bericht darüber wurde in der Zeitschrift der Nordakademie veröffentlicht: Nordblick 9(2019).